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Aufgabenbasiertes Lernen

Statt sinnloser Aufgaben in Spielumgebungen (Playgrounds) zu bearbeiten, lernen wir direkt im Livesystem an echten Aufgaben, aber mit professioneller Begleitung und transparentem Austausch (so können auch die mitlernen, die „nur zufällig vorbeischauen“ oder neugierig sind). Das erzeugt Sinnhaftigkeit und Ernsthaftigkeit. Fehler oder Risiken haben (frühzeitig) echte, aber kontrollierte Auswirkungen und ersetzen damit teure und zeitintensive Piloten. Am Ende steht nicht nur ein reell-getestes Produkt, Service oder Workflow, sondern auch schon das Ergebnis, auf das in der Regel alle auch stolz sind.

  • Das Lernen sollte an konkrete Aufgaben oder Projekte gekoppelt sein, um Relevanz und Anwendbarkeit sicherzustellen.
  • Keine „Spielwiese“ oder „Fake-Accounts“ da damit die Ernsthaftigkeit verloren geht und Ergebnisse nicht nutzbar sind. Arbeiten in „parallel-Welten“ werden als Zeitverschwendung erlebt. Die Investierte Zeit ist nach dem Training verloren.
  • Wird an einer echten Aufgabe gelernt (gemeinsam), erleben sich die Lerner*innen als wertvoll und erfolgreich (ein Scheitern ist durch die enge Begleitung ausgeschlossen)
  • Finden die Aufgaben z.B. in einem ESN - Enterprise Social Network statt, können andere „mit-lernen“, Wertschätzung (likes) äußern und es wird „Marketing“ für den Lösungsweg oder das Ergebnis betrieben
  • „Echte“ Aufgaben müssen nicht erfunden werden
  • Der Erfolg ist nutzbar und bringt auch das Unternehme weiter
  • Eine Mehrarbeit durch nicht-erfolgreiche Wege hat eine hohe Lern-Konsequenz (es tut mehr weh und wird sicher nicht wiederholt - als bei unsinningen Spiel-Aufgaben)

Voraussetzung

  • Expert*innen notwendig, die Risiken minimieren und Erfolge sichertellen
  • Aufgaben, die keine zu „teuren“ Konsequenzen haben
  • Gemeinschaftliches bearbeiten - damit von- und miteinander gelernt werden kann
aufgabenbasiertes_lernen.txt · Zuletzt geändert: von Harald Schirmer